Praxis für Physiotherapie und Osteopathie
Jutta Hickisch · Marion Wolter

Rosdorf
bei Göttingen

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Geschichte der Physiotherapie

Physiotherapie wird in Deutschland an Schulen für Physiotherapie gelehrt und seit Ende der 1990er Jahre auch als Fachstudium angeboten. Bestandteil der Ausbildung sind die Anatomie und Physiologie des Menschen, sowie die unterschiedlichen Krankheitsbilder, ihre klinische Diagnostik und allgemeine, grundlegende Therapietechniken.
Parallel zu diesen ausbildenden Schulen haben zu Beginn des letzten Jahrhunderts einzelne Physiotherapeuten in Zusammenarbeit mit Ärzten, Ärzte in Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten unter Berücksichtigung neuester Forschungsergebnisse und aufgrund ihrer Therapieerfahrungen spezielle Richtungen innerhalb der Physiotherapie entwickelt, indem sie sich auf bestimmte Krankheitsbilder oder Symptome fokussierten. Sie forschten u. a. zu Gelenkmobilisationen, der Bedeutung von Fehlhaltungen bei der Entstehung von Schmerzen und zur Therapiemöglichkeit von Lähmungen. Es entstand die Manuelle Therapie, das Bobath- und PNF-Konzept, die Funktionelle Bewegungslehre (heute Functional Kinetics) und die Brügger-Therapie, um nur ein paar Ansätze zu nennen. Diese Forschungsteams, bestehend aus den Gründermüttern und -vätern und Instruktorinnen und Instruktoren konnten nun examinierte Physiotherapeutinnen und – therapeuten ausbilden und anschließend prüfen.
Einige Therapieformen – wie die Manuelle Therapie, ZNS-Bobath, Manuelle Lymphdrainage – werden zudem mit einer umfassenden Prüfung abgeschlossen.

In den letzten Jahrzehnten wird das große Potential, das in den Behandlungskonzepten von Anfang an steckte, weiter vertieft, neue Richtungen eingeschlagen und Zusammenhänge erforscht. Die Berührungspunkte der einzelnen Therapieformen werden verstärkt wahrgenommen und fließen in das traditionelle Konzept mit ein.

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Manuelle Therapie
Die Manuelle Therapie (MT) dient in erster Linie der Behandlung von Blockierungen und Funktionsstörungen der Gelenke und der sie umgebenen Strukturen.
Bobath
Das Bobath-Konzept wurde 1943 von Berta Bobath (Physiotherapeutin) und Karel Bobath (Neurologen / Kinderarzt) entwickelt.
PNF
wurde vom Neurophysiologen Herman Kabat (1913–1995) und der Physiotherapeutin Margaret Knott (1913–1978) in Vallejo (Kalifornien) entwickelt.
Es steht für propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Im angepassten Zusammenspiel von Nervenreizen und Muskelaktivitäten können funktionelle Bewegungen wieder erlernt oder gefördert werden.
Brügger-Therapie
Alois Brügger (1920–2001) Schweizer Neurologe und Psychiater entwickelte eine Behandlungsmethode, die die Ursachen von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen neu interpretierte. Er bewies, dass Schmerzen nicht immer dort auftreten, wo eine konkrete Schädigung des Gewebes oder eine Blockade vorliegt, sondern dass Schmerzen auch eine Schutzfunktion haben, indem Bewegungen durch ihr Auftreten vermieden werden, die die eigentliche Schädigung verstärken würden.
Funktionelle Bewegungslehre (FBL)

Susanne Klein-Vogelbach (1909–1996) Schweizer Gymnastiklehrerin und Physiotherapeutin entwickelte ein umfassendes Konzept: Die Funktionelle Bewegungslehre (FBL) lehrt das Bewegungsverhalten des Menschen von außen zu betrachten, Auffälligkeiten zu erkennen, zu beurteilen und zu interpretieren. Sie entwickelt Übungen, die ein ökonomisches Bewegungsverhalten schulen, um funktionelle Probleme des Bewegungsapparates zu beheben.

ZNS-Bobath
Krankengymnastik nach Bobath zur Behandlung neurologischer Erkrankungen des zentralen Nervensystem, wie z. B. Schlaganfall, Multiple Sklerose (KG-ZNS).