Praxis für Physiotherapie und Osteopathie
Jutta Hickisch · Marion Wolter

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Was ist Osteopathie?

Praxis für Physiotherapie und Osteopathie Jutta Hickisch · Marion Wolter

Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Therapie, mit der nicht nur lokale Beschwerden behandelt, sondern Symptome in anatomische, funktionelle und physiologische Zusammenhänge gestellt werden, um möglichst ursächlich zu arbeiten.
Sie beruht auf dem Prinzip, dass sich alle Bereiche des Körpers gegenseitig beeinflussen und voneinander abhängig sind. Für ein gutes Funktionieren bedarf es einer uneingeschränkten Beweglichkeit jedes einzelnen Elements dieses komplexen Systems.

Diagnose und Behandlungsziel

Die Diagnose umfasst das Erspüren von Funktionsstörungen, Bewegungseinschrän­kungen, Blockaden und Spannungen der unterschiedlichen Körpergewebe. Behandlungsziel ist die Herstellung größtmöglicher Bewegungsfreiheit in allen Geweben, die dem Patienten die Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte ermöglicht.

Geschichte

Vor über 100 Jahren wurde die Osteopathie von dem amerikanischen Arzt und Chirurgen Andrew Taylor Still (1826–1917) entwickelt. Auf der Grundlage genauer Beobachtung, umfassender  anatomischer und physiologischer Forschung und Erfahrung mit Patienten entstand ein medizinisches Konzept, das Still „Osteopathie“ nannte. In Europa hat sie sich zuerst in England und den französisch sprechenden Ländern etabliert. Seit 1988 wird Osteopathie auch in Deutschland gelehrt und praktiziert.
Seit ihrer Begründung hat sich die Osteopathie kontinuierlich weiterentwickelt. Während der ausgebildete Osteopath in den USA heute dem konventionellen Arzt mit allen Rechten und Pflichten gleichgestellt ist, gibt es in Europa noch keine einheitliche gesetzliche Regelung.
Um Osteopathie in Deutschland eigenverantwortlich ausüben zu können, muss man eine Zulassung als Arzt oder Heilpraktiker haben. Der Begriff „Osteopathie“ ist in Deutschland bisher nicht rechtlich geschützt. Ziel des VOD ( Verband der Osteopathen Deutschland) ist es, dies zu erreichen und damit eine Qualitätssicherung für die osteopathische Behandlung zu gewährleisten.

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Parietale Osteopathie

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Viscerale Osteopathie

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Craniosacrale Osteopathie

Anwendung

Ziel der osteopathischen Behandlung ist das Lösen von Blockaden und Funktionsstörungen, die evtl. Erkrankungen begünstigen oder aufrechterhalten. Der Körper bekommt Hilfestellungen, Gesundheit wiederzuerlangen. 
Somit kann Osteopathie bei vielen Krankheiten, in jedem Alter und bei akuten wie chronischen Problemen sinnvoll sein.

Drei große Gebiete umfasst die Osteopathie:

Parietale Osteopathie

Behandlung des Bewegungsapparates, bestehend aus Knochen, Muskeln und Gelenken, wie z. B. Wirbelsäulensyndrome (Schleudertrauma, Lumbalgie, Skoliose), rheumatische Erkrankungen, Schulter- und Hüftprobleme und Epicondylitis.

Viscerale Osteopathie

Behandlung der inneren Organe, der Blut- und Lymphgefäße, wie z. B. Verdauungsstörungen, Vernarbungen nach Operationen, chronische Blasenentzündungen, Inkontinenz und Probleme in der Schwangerschaft.

Craniosacrale Osteopathie

Behandlung des Schädels, des Rückenmarks und des Nervensystems, wie z. B. Kopfschmerzen, Tinnitus, Nasennebenhöhlenentzündungen, Schwindel und Kiefergelenksprobleme.

Die Beispiele zeigen, dass die Behandlungsgebiete viele Überschneidungen haben. Im Fokus der Osteopathie steht nie das einzelne Symptom, sondern der Mensch als Ganzheit. Osteopathie ist keine Notfallmedizin, lebens­bedrohende Notfallsituationen oder schwere Pathologien gehören nicht in den Tätigkeitsbereich der Osteopathie. Gegebenenfalls kann sie begleitend eingesetzt werden.

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Besondere Möglichkeiten bietet die Osteopathie bei der Behandlung von Kindern

Osteopathie für Kinder

Besondere Möglichkeiten bietet die Osteopathie bei der Behandlung von Kindern. Sie kann spezifische Entwicklungsschritte unterstützend begleiten, vorbeugend wirken.
Unmittelbar nach der Geburt kann Osteopathie z. B. bei Saug- oder Schluckproblemen, bei Schädel- und Gesichtsverformung als Geburts­folge und bei Unruhe oder Schlafstörungen helfen.
Später kann eine osteopathische Behandlung z. B. bei Infektanfälligkeit, chronischen Mittelohrentzündungen, Entwicklungsverzögerungen, Hyperaktivität oder bei funktionellen orthopädischen und kieferorthopädischen Problemen sinnvoll sein.

Behandlung

Eine ausführliche Anamnese ist die Basis für jede osteopathische Behandlung. Für die anschließende Diagnose und Therapie setzt der Osteopath ausschließlich seine Hände ein.
Eine Osteopathie-Behandlung dauert in der Regel ca. 50 Minuten. Anschließend braucht der Körper Zeit, um auf die Behandlung reagieren zu können. Eine erneute Behandlung ist deshalb meist erst nach zwei bis drei Wochen sinnvoll. Nach drei bis vier Behandlungen sollte eine Besserung der Beschwerden zu verzeichnen sein.

Kosten

Die Osteopathie kann mit privaten Krankenkassen oder im Rahmen einer Zusatzversicherung als Heilpraktikerleistung abgerechnet und dann anteilig übernommen werden.
Immer mehr gesetzliche Krankenkassen übernehmen anteilig Kosten für die osteopathische Behandlung. Die Ausbildungsbedingungen, die die Krankenkassen an die jeweiligen Behandler knüpfen, werden von mir erfüllt.
So ist es ratsam, sich bei Ihrer Krankenkasse bezüglich einer Kostenübernahme zu informieren.. 

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Epicondylitis:
ein schmerzhafter Reizzustand der Sehnenansätze von Muskeln des Unterarms.
Skoliose (griech. "krumm"):
eine Seitverbiegung der Wirbelsäule bei gleichzeitiger Rotation/Verdrehung der Wirbel.
Lumbalgie:
Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich (Lumbago: Hexenschuss, Ischias-Syndrom).