Praxis für Physiotherapie und Osteopathie
Jutta Hickisch · Marion Wolter

Rosdorf
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37124 Rosdorf
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Anwendungsgebiete und Therapieformen

Praxis für Physiotherapie und Osteopathie Jutta Hickisch · Marion Wolter

Physiotherapie hilft die Funktionsfähigkeit des Körpers für aktive Bewegungen wiederherzustellen, z. B. bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, nach Verletzungen und Unfällen und bei Erkrankungen des Zentralen Nervensystems.
Die Behandlungen haben zum Ziel, Schmerzen zu nehmen, Kraft und Ausdauer aufzubauen, Koordination und Wahrnehmung zu schulen, und nicht zuletzt die Beweglichkeit zu verbessern.
Bei chronischen Erkrankungen sichert die Physiotherapie oftmals ein hohes Maß an Lebensqualität. Bei akuten Problemen hilft sie Ihnen, wieder schnell die gewohnten Aktivitäten in Ihrem Beruf und in Ihrer Freizeit ausführen zu können.

Physiotherapie ist eine dynamische Therapie, die von Forschungsergebnissen und Therapieerfahrungen lebt und sich weiterentwickelt. So ist es auch zu erklären, warum nach dem Physiotherapieexamen die Therapeutinnen und Therapeuten sich kontinuierlich fortbilden und das Fortbildungsangebot immer größer wird.

Krankengymnastik (KG)

Arthrosen, Sehnenscheidenentzündungen und Muskelverletzungen können zu starken Schmerzen und Steifheit führen und deshalb die Motorik ungünstig verändern. Fehlhaltungen und Überlastungen durch den Berufsalltag sind oft der Ausgangspunkt für die Entwicklung von chronischen Problemen. Systemische Erkrankungen wie Rheuma, Morbus Bechterew und Fibromyalgie werden durch eine regelmäßige Therapie in ihren Beeinträchtigungen abgemildert, Herz-Lungenerkrankungen stabilisiert. Probleme des Beckenbodens nach Schwangerschaften bei Inkontinenz und operativen Eingriffen des Urogenitaltraktes (Prostata) bei Männern können gezielt therapiert werden. Bestimmte Formen von Schwindelattacken können durch die Krankengymnastik ebenso behoben werden. Nach Unfällen, Verletzungen und Operationen kann die Beweglichkeit wieder Stück für Stück erarbeitet werden.

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Behandlung nach PNF

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Behandlung nach der Brügger-Therapie

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Kinesiologisches Taping

Therapieangebote

Bewegung ist ein Reiz, der dem Körper zur Heilung verhilft. Die Bewegung kann durch uns durchgeführt werden und Sie bleiben eher passiv oder wir nehmen Sie mit in Bewegungen, die wir anleiten oder mit Ihnen aktiv durch­führen.

Zu dem breiten Spektrum unseres Therapieangebotes zählen u. a. die mobilisierenden Techniken nach dem McKenzie-Konzept (Behandlung von Bandscheibenvorfällen und Rückenschmerzen), Therapie nach Mulligan, KG nach Cyriax und die Neurale Mobilisation, die an den betroffenen Gelenken oder an Muskel- und Nervenabschnitten direkt angewandt werden.
Aktive Behandlungskonzepte wie PNF, die Brügger-Therapie und Functional Kinetics/FBL sind ein weiterer Schwerpunkt unserer Praxis und helfen, Bewegungserweiterung zu erarbeiten und Fehlhaltungen zu korrigieren. Durch besondere Stimulationen und unterschiedliche Trainingsgeräte wird Muskelkraft und Koordination gefördert und erhalten. Das Aufbautraining führt zur Gelenkstabilisation und befreit von Schmerzen.
Beckenbodengymnastik nach dem Tanzberger-Konzept ist eine umfassende Methode, die gezielt auf Probleme wie Inkontinenz, Gebärmuttersenkungen und Beschwerden nach Prostata-Operationen einwirkt.

Wir entwickeln mit Ihnen in Anlehnung an Ihren Alltag und Ihre Lebens­situation individuelle Eigenübungsprogramme. Zur weiteren Hilfe zur Selbsthilfe führen wir das Kinesiologische Taping durch.

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage (KG-ZNS)

Schlaganfälle, Morbus Parkinson und andere neurologische Erkrankungen können zu kleineren oder größeren Funktionsausfällen des Körpers führen. Die Behandlungskonzepte nach Bobath für Erwachsene und PNF reagieren umfassend auf die auftretenden Symptome. Potentiale des Körpers und Kompensationsmöglichkeiten werden stimuliert und erleichtert. Die Wahrnehmung von Bewegung wird gefördert. Dabei steht der Erhalt oder die Wiedererlangung größtmöglicher Selbständigkeit und Mobilität im Vordergrund.
Die Therapie orientiert sich an Ihren Einschränkungen und Alltagssituationen. Sie gibt Ihnen Hilfe, diese nach Ihren Möglichkeiten zu meistern. Wir betreuen viele Betroffene zu Hause, wenn der Arzt dies verordnet. Wir haben eine umfassende Erfahrung mit Demenzkranken und deren auftretende Bewegungseinschränkungen.

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Manuelle Therapie (MT): Schulter

Praxis für Physiotherapie und Osteopathie, Jutta Hickisch · Marion Wolter

Manuelle Therapie (MT): Kiefer

Manuelle Therapie (MT)

Gelenkblockierungen und Dysfunktionen des umgebenden Gewebes sind häufig die Grundlage für Schmerzen. Viele Beschwerdebilder der Wirbelsäule sowie Kopfschmerzen und Kieferprobleme können Folge solcher Einschränkungen sein. In unserer Praxis therapieren wir nach dem klassischen MT-Konzept. Erweitert wird diese Richtung durch die Kieferbehandlung bei Cranio-Mandibulären-Dysfunktionen.

Massagetherapie

Verspannungen der Muskulatur sind oft Folgen von Überbelastungen und Fehlhaltungen. Die passiven Maßnahmen haben zum Ziel, den Tonus der Muskulatur zu senken, Durchblutung zu fördern und Schmerzen zu beheben.
Die klassische Massagetherapie (KMT) wird meistens mit Fango oder Heißer Rolle verordnet. Beides führen wir durch. Zusätzlich ist uns eine Nachruhe wichtig, damit der Körper die gesetzten Reize leichter verarbeiten und sich entspannen kann.
Friktionsmassagen an Sehnen und Muskelfasern, die zu der Kranken­gymnastik nach Cyriax gehören, führen wir ebenso durch. Um das Gleich­gewicht im Körper unterstützend zu aktivieren, führen wir außerdem Fußreflexzonen- und Breuß-Massagen durch.

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Manuelle Lymphdrainage (MLD)

Manuelle Lymphdrainage (MLD)

Die Manuelle Lymphdrainage dient der Entstauung von eiweißhaltigen Wassereinlagerungen im Gewebe. Diese Schwellungen können nach Unfällen, Operationen oder aufgrund einer organischen Erkrankung entstehen. Sie werden Ödeme genannt. Die Lymphdrainage entstaut die betroffenen Bereiche des Körpers. So hilft sie nach Verletzungen und operativen Eingriffen den Heilungsprozess zu beschleunigen. Liegt eine organische Erkrankung vor, kann eine regelmäßige Behandlung die Beschwerden senken und die Gesundheit erhalten.
Wir führen Kompressionsbandagierungen nach der MLD durch und unterstützen Sie jederzeit bei Fragen der Kompressionsstrumpfversorgung.
Benötigen Sie eine Entstauungsphase, planen wir diese gerne mit Ihnen im Vorfeld durch, sodass die Durchführung und die anschließende Kompressionsstrumpfversorgung reibungslos ablaufen können.

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PNF
wurde vom Neurophysiologen Herman Kabat (1913–1995) und der Physiotherapeutin Margaret Knott (1913–1978) in Vallejo (Kalifornien) entwickelt.
Es steht für propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Im angepassten Zusammenspiel von Nervenreizen und Muskelaktivitäten können funktionelle Bewegungen wieder erlernt oder gefördert werden.
Brügger-Therapie
Alois Brügger (1920–2001) Schweizer Neurologe und Psychiater entwickelte eine Behandlungsmethode, die die Ursachen von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen neu interpretierte. Er bewies, dass Schmerzen nicht immer dort auftreten, wo eine konkrete Schädigung des Gewebes oder eine Blockade vorliegt, sondern dass Schmerzen auch eine Schutzfunktion haben, indem Bewegungen durch ihr Auftreten vermieden werden, die die eigentliche Schädigung verstärken würden.
Funktionelle Bewegungslehre (FBL)

Susanne Klein-Vogelbach (1909–1996) Schweizer Gymnastiklehrerin und Physiotherapeutin entwickelte ein umfassendes Konzept: Die Funktionelle Bewegungslehre (FBL) lehrt das Bewegungsverhalten des Menschen von außen zu betrachten, Auffälligkeiten zu erkennen, zu beurteilen und zu interpretieren. Sie entwickelt Übungen, die ein ökonomisches Bewegungsverhalten schulen, um funktionelle Probleme des Bewegungsapparates zu beheben.

McKenzie-Konzept
Das McKenzie-Konzept (mechanische Diagnose und Therapie speziell der Wirbelsäule) wurde vom neuseeländischen Physiotherapeuten Robin McKenzie entwickelt.
Manuelle Therapie nach Mulligan,
benannt nach Brian Mulligan (neuseeländ. Physiotherapeut), ist ein noch recht junges Konzept, das auf dem Prinzip "Mobilisation with Movement" beruht und bei Schmerzen oder Bewegungsbehinderungen in einem Gelenk eingesetzt wird.
KG nach Cyriax
Bei der Manuellen Therapie nach James Cyriax (englischer Orthopäde) werden durch spezielle Funktionsprüfungen die Strukturen des Bewegungsapparates, insbesondere der Weichteile bewertet, um eine abgestimmte Therapie einzuleiten.
Neurale Mobilisation

Angewandte Nervenmobilisation.

Kinesiologische Taping
Kinesiologisches Taping (ursprünglich japanische Behandlungsmethode) wird überwiegend bei Sportverletzungen, aber auch bei anderen Schmerzproblemen und in der Prophylaxe angewendet.
Bobath für Erwachsene
Das in den 40er Jahren vom Ehepaar Bobath entwickelte und seither ausgebaute Begandlungskonzept dient zur Rehabilitation von Patienten mit Schlaganfall und anderen neurologischen Erkrankungen des Zentralen Nervensystems (ZNS).
Klassisches MT-Konzept
Die Manuelle Therapie (MT) dient in erster Linie der Behandlung von Blockierungen und Funktionsstörungen der Gelenke und der sie umgebenen Strukturen.

Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion
Behandlung  bei Problemen des Kiefergelenkes und seiner umgebenen Strukturen.

Breuß-Massagen
Rudolf Breuß (1899–1990, Österreich) entwickelte eine energetisch-manuelle Rückenmassage, die sanft seelische und körperliche Verspannungen lösen kann.